Ein Dutzend Zweige für Einsiedler Jungschwinger

Jungschwingertag am Pfingstsamstag in Galgenen

Beim Nachwuchsschwinget in Galgenen holten die Einsiedler Jungschwinger zwölf Zweige. Bestklassierter blieb als Vierter Levin Diethelm.

W.S. Der Schwingklub March-Höfe führt seinen Nachwuchsschwinget jedes Jahr am Pfingstsamstag durch. Bei hochsommerlichem Wetter traten 216 Jungschwinger in vier Alterskategorien zwischen acht und sechzehn Jahren an. Dass der Schwingernachwuchs im Kanton Schwyz einen hohen Stellenwert hat, beweisen die Teilnehmerzahlen an den bisherigen Anlässen. Meistens kratzten sie an der 200-er Grenze oder überschritten sie. Dabei zählt allerdings nicht nur die Quantität, sondern auch die Qualität. Bei der Ausübung ihrer Leidenschaft zeigten die Jungschwinger ihr doch schon beachtliches Können im technischen Bereich. Unter dem Motto «Angriff ist die beste Verteidigung» ging es ohne grosses taktisches Geplänkel so richtig zur Sache. Vom Schwingklub Einsiedeln stellten sich 26 Jungschwinger zum Zweikampf im Sägemehl. Zwölf von ihnen erkämpften sich dabei den begehrten Zweig. Die Hälfte ging auf das Konto der Jüngsten: Fabian Marty, Christian Grab, Elias Schuler, Aurel und Thies Füchslin sowie Jan Suter schafften diese Hürde in der Kategorie mit den meisten Teilnehmern.

Wie in anderen Sportarten beginnt sich auch im Schwingen mit zunehmendem Alter allmählich die Spreu vom Weizen zu trennen. Nach seinem Festsieg vor einer Woche in Brunnen wartete Levin Diethelm mit einer weiteren starken Leistung auf. Mit vier Siegen und je einem Unentschieden und einer Niederlage wurde er Vierter, unmittelbar vor dem Trachslauer Luis Flühler. Weiter wurden Dario Schuler und Jonas Steinauer für ihre schweisstreibende Arbeit im Sägemehl mit dem Zweig belohnt.

 

Werner Schönbächler