Am Tagessieg geschnuppert

Einsiedler am Kantonalen Glarner Nachwuchsschwingfest in Glarus

Die Jungschwinger des Schwingklub Einsiedeln

Fabian Marty (oben links) und Jonas Steinauer (unten rechts) kämpften im Schlussgang um den Tagessieg

Die Einsiedler Jungschwinger holten als Gäste im Glarnerland acht Zweige. Fabian Marty und Jonas Steinauer standen im Schlussgang. Zur Krönung reichte es ihnen aber nicht ganz.  

W.S. Dass der Schwingklub Einsiedeln über eine gut aufgestellte Nachwuchsabteilung verfügt, zeigten sie nach den bisherigen Anlässen ein weiteres Mal am Glarner Kantonalen Jungschwingertag. In fünf Alterskategorien gingen rekordverdächtige 345 Teilnehmer an den Start. Die Einsiedler Gästedelegation umfasste am Auffahrtstag 21 Nachwuchsleute. Dabei kam es zu einem interessanten Vergleich mit den Nordostschweizern. Sie brauchten sich dabei keineswegs zu verstecken und vermochten sogar das Geschehen an der Spitze phasenweise mitzuprägen, was die Teilnahme an zwei Schlussgängen zeigt. Bei den Jüngsten gelang dies mit vier Siegen und einem Gestellten Fabian Marty. Um den Tagessieg unterlag er dem entfesselten Nino Koller, der mit sechs Zehnerwürfen das eher seltene Höchsttotal von 60 Punkten aufwies. Der Unterlegene klassierte sich im fünften Rang. Vor ihm lagen Elias Schuler (2.) und Aurel Füchslin (4.). Wie schon vier Tage zuvor in Oberägeri drang Jonas Steinauer erneut in den Schlussgang vor. Und wieder mühte er sich um den Tagessieg vergeblich ab. Er teilte die Punkte nach einer intensiven Begegnung mit Nino Marti. Mit dem Notenblatt von vier Siegen und zwei Gestellten belegte er den vierten Platz. Weitere Zweige in ihren Alterskategorien gingen an Ramon Fuchs, Jan Suter und Dario Steiner. Des einen Freud, des anderen Leid: So fehlte Lukas Marty für den Gewinn des Zweiges der im Schwingen berühmt berüchtigte Viertelspunkt.

Dass das letztjährige «Eidgenössische» in Mollis im Glarnerland dem Schwingen zu einem Aufschwung verholfen hat, unterstreichen drei Siege der Einheimischen.

Werner Schönbächler