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INST Siebnen

Samstag, 23. September 2023

Ein Einsiedler Quartett holte den Zweig

Von den vier Kategoriensiegen holten die Luzerner drei sowie Ob- und Nidwaldner einen. Obschon es den Schwyzern für einen Erfolg nicht reichte, zeigten sie eine gute Gesamtleistung. Vier Einsiedler Jungschwinger erkämpften sich auf zweithöchster Stufe den Zweig.

W.S. Etwas später als bei früheren Austragungen wurde der diesjährige Innerschweizer Nachwuchsschwingertag vor 700 Zuschauern in Siebnen ausgetragen. Trotz einer langen Saison mit vielen Einsätzen war bei den 151 Jungschwingern, die zwischen 15 und 18 Jahren in vier Alterskategorien gegeneinander antraten, keine Kehrausstimmung auszumachen. Die Duelle wurden fernab von jeglichem taktischen Geplänkel, sodass auch die Zuschauer auf ihre Rechnung kamen. Insgesamt blieben Überraschungen aus und die meistgenannten Favoriten konnten sich durchsetzen.

Luzerner Dominanz

Besonders gespannt war man auf das Abschneiden der Kantonalverbände. Die Hauptfrage lautete bei den Schwingerkennern, ob die Luzerner ihr Vormachtstellung der letzten drei Jahre behaupten können. Schon bei Halbzeit waren sie in der Zwischenrangliste weit vorne anzutreffen und gaben klar den Ton an. Am Ende hatten die Luzerner mit 24 gewonnenen Zweigen die Nase klar vor den Schwyzern (13), den Ob- und Nidwaldnern (9), den Urnern (4) und den Zugern sowie einem Westschweizer Gast (je 1). Armin Auf der Maur, Jungschwingerleiter der Schwyzer zeigte sich zufrieden: «Mit einem Dutzend gewonnenen Zweigen haben wir das Ziel erreicht.» Doch bis sie auf dem Niveau der Luzerner sind, bleibt in den sechs Schwyzer Schwingklubs noch einiges zu tun.  

Ein Schwyzer im Schlussgang

In den einzelnen Alterskategorien kam es zu folgenden Schlussgängen.

Jahrgang 2008:

Der Luzerner Noe Müller kurzte nach vier Minuten den Muotathaler André Betschart zum Resultat.

Jahrgang 2007:

Luc Bissig bodigte nach 9:46 Minuten Elia Steiger mit Kurz und siegte mit dem Höchsttotal von 60 Punkten.

Jahrgang 2006:

Der Obwaldner Stefan Hurschler verhinderte einen totalen Luzerner Triumph. In einem kampfbetonten Schlussgang hüfterte er Kevin Waser nach 9.15 Minuten zum Resultat.

2005:

Der Entlebucher Kranzer Tim Lustenberger erwischte nach 4:12 Minuten seinen Klubkollegen Matteo Riedweg mit Wyberhaken.

Gute Bilanz der Einsiedler

Von den acht Einsiedler Jungschwingern, die sich für den Verbandsanlass qualifizieren konnten, erkämpften sich vier den Zweig. Bei den 15-jährigen klassierte sich der Alpthaler Daniel Steiner mit je drei Siegen und Unentschieden wie Adrian Horath im sechsten Rang. Horath holte sich im letzten Gang den für den Zweiggewinn benötigten Sieg mit der Höchstnote. Remo Kälin machte nach seinem missratenen Anschwingen mit drei Siegen viel Terrain gut. Zuletzt reichte ihm ein Unentschieden für den Gewinn des Zweiges. Der 16-jährige Maurerlehrling Samuel Steinauer hatte ein schweres Pensum hinter sich zu bringen. Dank des Sieges kurz vor Zeitablauf im sechsten Gang gewann er ebenfalls den Zweig. Pech hatte Mike Schuler, dem dafür lediglich ein Viertelspunkt fehlte. Tobias Odermatt, Reto Pfyl und Tim Ochsner waren bis zum Schluss dabei.

 

 

Werner Schönbächler

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