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Gerenschwinget

Freitag, 01. August 2014

Alex Schuler im Rang 2

Der 40-jährige Stefan Burkhalter bezwang im Schlussgang nach 5:22 Minuten Florian Hasler mit Kurz und kam damit nach 2012 zu einem weiteren Sieg. Der Rothenthurmer Alex Schuler wurde Zweiter.

W.S. Das Teilnehmerfeld mit 41 Wettkämpfern, wovon zwei Eidgenossen, war klein, aber fein. Neben erprobten Kranzern bot sich dem Nachwuchs die Gelegenheit, für einmal ins Rampenlicht zu rücken. Doch dafür hatte Oldie Stefan Burkhalter überhaupt kein Verständnis und setzte von Beginn weg ein deutliches Zeichen seiner Überlegenheit. Bereits zum Auftakt fackelte er mit Andreas Gwerder und Paul Korrodi nicht lange und kam zu Höchsnoten. Mit einer weiteren Zehn gegen Martin Odermatt legte er das Fundament für seinen späteren Sieg. Mit einer Kurz-Kopfgriff-Kombination musste auch Florian Hasler gegen den entfesselten Thurgauer den Kürzeren ziehen.  Nach vier Gängen lag er mit 39.75 Zählern allein auf weiter Flur und hatte die Schlussgangteilnahme bereits auf sicher. Doch wer geglaubt hatte, dass Burkhalter mit angezogener Handbremse weiter schwingen würde, sah sich bald einmal eines Besseren belehrt. Mit der Höchstnote gegen Dominik Streiff vermochte er seinen Vorsprung weiter auszubauen. Als sein Schlussgang-Widersacher schälte sich Florian Hasler mit einem Sieg gegen den überraschend nach vorne geprellten Nachwuchsmann Martin Schuler  heraus. Der Märchler gab nach einer längeren Verletzungspause ein erfreuliches Comeback und konnte seine drei ersten Gänge (Roman Schnurrenberger, Sämi Meier, Marco Nägeli) zu seinen Gunsten entscheiden.   

Schuler vorne dabei

Der Rothenthurmer Alex Schuler klassierte sich zusammen mit dem Eidgenossen Fabian Kindlimann im zweiten Rang. Die beiden trennten sich zum Auftakt resultatlos. Kindlimann kam nach einem weiteren Gestellten gegen Andreas Höfliger zu vier Siegen. Nachdem er bereits am Brünigschwinget Schwingerkönig Matthias Sempach in arge Nöte brachte, lieferte Alex Schuler erneut eine Kostprobe seiner technischen Fähigkeiten. Mit der Maximalnote behielt er im Anschwingen gegen den zähen Dominik Oertig und Thomas Kammermann Oberhand. In einem Abnützungskampf teilte er die Punkte mit Tobias Riget. Im Ausstich bodigte er Roman Schnurrenberger und nach einer kampfbetonten Begegnung Andreas Gwerder, was ihm den zweien Rang einbrachte. Pech hatten Thomas Schuler und Christian Lagler, denen für die Auszeichnung lediglich ein Viertelspunkt fehlte. Während Schuler zuletzt Paul Korrodi die Siegespunkte überlassen musste, wurde Lagler vom Sankt-Galler Pirmin Gmür zu den Verlierern gereiht.

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