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Feste vom Wochenende

Sonntag, 12. April 2015

An 3 Fronten im Einsatz

Nach 2009 und 13 kam Andreas Ulrich zu seinem dritten Sieg. Im Schlussgang wie schon zuvor Ralf Schelbert nach vier Minuten mit Innerem Haken. Die Einsiedler Schwinger waren an drei Fronten im Einsatz.  

W.S. Beim dritten Anlass klappte es mit der Durchführung dieses beliebten Anlasses. Doch mit 63 Schwinger blieb das Teilnehmerfeld durch die Konkurrenzierung anderer Anlässe unter den Erwartungen. Andreas Ulrich, der einzige Eidgenosse, drückte dem Geschehen den Stempel auf. Nach vier Gängen hatte er als Einziger noch eine saubere Weste und lag ungefährdet in Front, sodass die Schlussgangteilnahme eine reine Formsache war. Obschon ihm Cyrill Villiger harten Widerstand leistete, kam er mit Fussstich zum Ziel. Da sein Vorsprung weiter angewachsen war, mussten seine Kontrahenten sechs Gänge absolvieren. Als Punktehöchster kristallisierte sich Ralf Schelbert mit einem Sieg gegen René Fassbind heraus.

Nach einem verhaltenen Saisonstart kommt der 29-jährige Andreas Ulrich immer besser in Fahrt. Seinem vielseitigen technischen Repertoire konnten Andreas Höfliger, Stefan Kenel, Ralf Schelbert und Stephan Studinger nichts entgegensetzen. 

Nach einer längeren Verletzungspause gab der 19-jährige Ralf Schelbert ein vielversprechendes Comeback. Neben den Niederlagen gegen Andreas Ulrich blieb das grosse Talent viermal siegreich.

Zwei Auszeichnungen

Für den Schwingklub Einsiedeln gab es zwei Auszeichnungen. Nach einer längeren verletzungsbedingten Wettkampfpause stieg der Egger Remo Kälin erstmals wieder in die Zwilchhosen. Nach einem verhaltenen Beginn mit den beiden Gestellten gegen Christian Gwerder und Ivo Weber blieb er zweimal erfolgreich. Nachdem er mit Dominik Streiff die Punkte teilte, konnte er zuletzt Pirmin Diener mit der Höchstnote zum Resultat werfen. Ebenfalls ohne Niederlage blieb der 23-jährige Willerzeller Adrian Steinauer. Den drei Unentschieden gegen Stephan Studinger, Pirmin Diener und Christian Gwerder stehen ebenso viele Siege gegenüber.

Alex Schuler ausgezeichneter Dritter

Am Rapperswiler Verbandsschwinget in Goldingen sorgte der Rothenthurmer Alex Schuler zum Auftakt gegen Daniel Bösch, Unspunnen-Sieger von 2012, mit einem Unentschieden für Aufsehen. Seine für Schwingerverhältnisse eher bescheidenen Körpermasse machte der 24-jährige Metzger einmal mehr mit seiner guten Technik wett. Neben dem Unentschieden gegen Lars Geisser konnte er vier Siege an seine Fahne heften. Im Ausstich reihte er Ruedi Roth und Pirmin Gmür zu den Verlierern, was ihm den alleinigen dritten Rang einbrachte. Eine starke Leistung gelang seinem Bruder Daniel Schuler. Neben den Niederlagen gegen Michael Steiner und Martin Koller brachte er vier Siege zustande und klassierte sich damit im sechsten Rang.

Daniel Bösch setzte nach seinem Startremis mit vier Höchstnoten zu einer erfolgreichen Aufholjagd an. Im Schlussgang bodigte er Martin Glaus, der zuvor fünfmal erfolgreich war, sodass sich die beiden den Tagessieg gemeinsam teilten.

Hess in Sursee

An dem am Samstag in Sursee ausgetragenen Surenthaler Frühjahrsschwinget gab Michael Hess sein Comeback. Dabei erlebte er Hochs und Tiefs und lag  nach vier Gängen noch im Hintertreffen. Doch mit den beiden Siegen gegen Patrice Bühler und Gregor Ulrich holte er sich im siebten Rang die Auszeichnung.

Nicht wunschgemäss lief es Philipp Schuler, der vor Wochenfrist in Ibach einen glänzenden Start in die Freiluftsaison erwischte. Bereits im Anschwingen trennte er sich mit Werner Suppiger und Jonas Brun resultatlos. Mit zwei Siegen vermochte er wieder Terrain gutzumachen. Doch im Ausstich fand er gegen die Verteidigung von Roger Imboden kein Siegesrezept und unterlag zuletzt André Muff.

Als Sieger ging das derzeit wohl grösste Innerschweizer Talent Joel Wicki hervor. Im Schlussgang bodigte der 18-jährige Luzerner seinen Klubkollegen Erich Fankhauser nach mit einem Inneren Haken. An der Spitze blieben die Luzerner unter sich.  

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