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Berchtold-Schwinget

Donnerstag, 02. Januar 2014

Alex Schuler mit Auszeichnung

Dem 28-jährigen Mario Thürig genügte im Schlussgang gegen Markus Schläpfer ein Unentschieden für den Tagessieg. Vom Schwingklub Einsiedeln zeigte der Rothenthurmer Alex Schuler eine starke Leistung.

W.S. Der Berchtoldschwinget, der zum 117-mal ausgetragen wurde, darf zurecht als traditioneller Anlass bezeichnet werden. In der Saalsporthalle verfolgten zum Jahresbeginn 1‘400 Zuschauer die Duelle der 127 Wettkämpfer, wovon sechs eidgenössische Kranzträger, die mehrheitlich den Ton angaben.

Bei Halbzeit lag der Aargauer Mario Thürig mit dem Maximum von 30 Zählern vor Stefan Burkhalter an der Spitze. Während Burkhalter in der weiteren Folge etwas Terrain einbüsste, konnte Thürig nicht gestoppt werden. Als sein Schlussgang-Widersacher kristallisierte sich Markus Schläpfer heraus.

Mario Thürig, der sich im allerletzten Moment für die Teilnahme entschied, repräsentierte eine Klasse für sich. Seinem Spezalschwung, dem Wyberhaken, war keiner der ihm zugeteilten Gegner gewachsen. Bereits im Anschwingen mussten dies Beni Notz und Andreas Fässler bitter erfahren. Mit einem weiteren Zehnerwurf gegen Tobias Riget brachte sich der vierfache Eidgenosse in eine günstige Ausgangslage. Im Schlüsselduell konnte er Stefan Burkhalter nach harter Gegenwehr zu den Verlierern reihen. Mit einer weiteren Maximalnote gegen Tobias Krühlenbühl war ihm der Tagessiege sozusagen nicht mehr zu nehmen.

Markus Schläpfer drehte nach der Punkteteilung gegen Pirmin Reichmuth mächtig auf und verschaffte sich mit vier Siegen noch den Zutritt zur Endausmarchung. Dabei vermochte das Leichtgewicht mit seiner brillanten Technik zu begeistern.

Im Wissen, dass ihm für den Tagessieg ein Gestellter reicht, beschränkte sich Mario Thürig im Schlussgang auf die Defensive. Dennoch musste er höllisch aufpassen, um von seinem Konkurrenten nicht mit Hochschwung erwischt zu werden.

Dass der bald 40-jährige Stefan Burkhalter noch immer mitzuhalten vermag, zeigte er auf eindrückliche Art und gestaltete den Ausstich mit den Siegen gegen Roger Baumann und Peter Horner zu seinen Gunsten. Dass mit dem 18-jährige Armon Orlik, der auch im Judo erfolgreich ist, ein grosses Talent heranwächst, bewies er ein weiteres Mal. Neben den Unentschieden gegen Peter Imfeld und Florian Riget blieb er viermal siegreich. Mit dem gleichen Leistungsausweis klassierte sich der Oberarther Stefan Kennel als bester Innerschweizer im vierten Rang.

Schuler dabei

Der 22-jährige Alex Schuler kurzte zum Auftakt Lukas Nigg zum platten Resultat und trennte sich darauf mit dem Appenzeller Eidgenossen Raphael Zwyssig resultatlos. Nachdem er Dominik Schlumpf platt bodigte, musste er gegen Tobias Krähenbühl den Kürzeren ziehen. Im Ausstich liess er gegen Tobias Widmer nichts anbrennen und behielt in der alles entscheidenden Begegnung gegen den ihm körperlich weit überlegenen Simon Kid Oberhand.

Pech hatte der Alpthaler Markus Effinger: Obschon er zuletzt Marcel Kuster hart bedrängte, konnte er die Niederlage nicht abwenden und verpasste damit die Auszeichnung. Zuvor hatte er drei Siege und zwei Niederlagen auf seinem Notenblatt. 

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