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Jungschwinger

Im Kanton Schwyz ist die Förderung des Schwingernachwuchses Aufgabe der sechs Klubs. Jeder Klub verfügt über einen Jungschwingerbetreuer, der sich um die entsprechenden Belange im Nachwuchsbereich kümmert. In unserem Schwingklub ist derzeit Adrian Abegg für diese Aufgabe verantwortlich.

Während der letzten vierzig Jahre hat sich im Jungschwingerwesen einiges geändert. Früher ging die Förderung von Jungschwingern mehrheitlich von Aktiven und Schwingerfreunden aus. Im Jahre 1960 entschloss sich die Eidgenössische Schwingerhilfskasse, Jungschwinger bis zum 15. Altersjahr zu versichern. 1965 folgte dann die Reduktion auf das 14. Altersjahr. 1974 war es möglich, Buben ab dem 10. Altersjahr bei der Hilfskasse des Eidgenössischen Schwingerverbandes zu versichern. 1997 wurde Schwingen in die Jugend- und Sportfächer aufgenommen. Dieser Schritt ermöglicht eine solide Ausbildung von Leitern, wie sie in anderen Sportarten schon seit Jahren besteht. 


Die Betreuung und Förderung des Jungschwingerwesens lag anfänglich in den Händen des technischen Leiters, der auch für die Aktiven verantwortlich war. Wegen der grossen Beanspruchung verteilte man diese Charge auf zwei Personen. Im Schwingklub Einsiedeln ist man für den Nachwuchs sehr besorgt. Mehrere Jungschwingerbetreuer trainieren den Nachwuchs und betreuen ihn an Schwingfesten. Als ehemalige Aktive können sie den Nachwuchs mit ihren Erfolgsschwüngen begeistern. Obschon Schwingen gegenüber den Trendsportarten keinen leichten Stand hat, sieht es beim Schwingklub Einsiedeln im Nachwuchsbereich gut aus. In der Schwinghalle Brüel haben Knaben im schulpflichtigen Alter die Möglichkeit, sich mit gleichalterigen Burschen einmal wöchentlich zu messen. Es geht darum, Siege und Niederlagen zu verdauen, einige technische Finessen auszuprobieren und vieles mehr. Etwa 20 Jugendliche nehmen regelmässig an den Trainings teil. Das Schwergewicht wird in der Trainingsarbeit auf die technische Schulung gelegt. Diese gezielte Aufbauarbeit führte in den letzten Jahren zu guten Resultaten an den ungefähr 15 Buebeschwingets der Innerschweiz, an denen sich der Einsiedler Nachwuchs immer wieder beteiligt. Durch die Presse und dem vom Schwingklub Einsiedeln jedes Jahr organisierten Nachwuchsanlass wird immer wieder versucht, Buben für das Schwingen zu begeistern und dafür zu gewinnen. 


Bei den Jugendlichen soll besonders die Freude am ungehemmten und unbeschwerten Schwingen im Vordergrund stehen. Weiter soll der Zweikampf auch die erzieherische Wirkung nicht verfehlen und eine Schulung fürs Leben sein. 
Nebst Freude am Zweikampf hängt der Erfolg im Schwingen wie auch in anderen Sportarten zu einem grossen Teil vom Talent ab, das einer mitbringt.

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